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Meine Silverudds (Isbar)

Hier geht es zur Rassebeschreibung 

 

Seit 2016 halte ich Silverudds/Isbar im meinem Garten. Ich importierte von Züchtern aus Schweden verschiedene Linien, die z.T. im Zuchtbuch der Kulturhönsföreningen eingetragen sind und stellte sie mir zu 2 Linien zusammen, mit denen ich seitdem eine kleine Zucht

betreibe. 

 

 

 

 

Im Jahr zuvor habe ich versucht an Olivleger ( Marans-Grünleger-Kreuzungen) zu kommen, an denen keine Araucana beteiligt sind (ich kann der Kaulschwänzigkeit optisch einfach nichts abgewinnen). Nach zwei vergeblichen Versuchen mit Cream legbar, bei denen ich jeweils nur eine Braunleger-Henne erhielt, suchte ich nach einer alternativen Rasse und las von den -damals noch- schwedischen Isbar, die reinerbig für die grüne Eierschalenfarbe sein sollten. Ich konnte nach langem Suchen einen Junghahn von dem damals fast einzigen Anbieter in Deutschland ergattern. Doch die einzige Henne die aus der gefolgten Verpaarung mit meiner Maransdame hervorging, legte zu meiner großen Enttäuschung ebenfalls kein oliv, sondern braun. 

Ich war von den Silverudds dennoch so angetan, dass ich mir einige Eier aus Schweden organisierte und während die Küken aufwuchsen, wuchs auch meine Überzeugung für diese tollen Hühner. Ich trat mit der Kulturhönsföreningen in Kontakt und sammelte Informationen über meine neue Lieblings"rasse", die ich dann in dieser Homepage festhielt und seit dem laufend aktualisiere.

Der fehlende Rassestand (-art) führt in Deutschland leider oftmals zu dem Denken, dass alles "eins von diesen schwedischen Grünlegern", den Isbar sein kann. In Schweden allerdings wird sich um eine Erhaltungszucht der "Blauen" von Martin Silverudd, die seit 2016 bereits "Silverudds Blå" genannt werden, bemüht und dieser Bemühung folge ich ebenfalls. Auch wenn keine ausreichenden Rassemerkmale formuliert sind, gibt es einige wenige Merkmale, die man -meiner Meinung nach- durchaus von den Silverudds erwarten kann. Einzelkamm, grüne Läufe, blaue Gefiederfarbe (in ihren 3 Ausprägungen blau, splash und schwarz) und grüne Eier. Grüne Eier legen, heißt für mich hier auch grüne Eier vererben, also Reinerbigkeit in diesem Merkmal. Deshalb und um festzustellen, ob ich wirklich echte Silverudds bekommen habe, begann ich in 2016 sofort mit den Verpaarungstests.

Im Jahr 2018 versuchte ich dann simultan einen Gentest für das Grünleger-Allel entwickeln zu lassen, was im Sommer '18 endlich von Erfolg gekrönt war. Seither sind alle meine Zuchttiere  auf ihre Reinerbigkeit für die grüne Eierschalenfarbe getestet, so dass eine Vererbung der grünen Eier in jedem Fall gewährleistet ist. 

Seither gebe ich einige Bruteier ab, an diejenigen, die Interesse an der "Rasse" Silverudds haben, da ich vorher nicht wußte, ob meine Silverudds "echt"/"reinrassig" sind. Ebenso gebe ich Eier meiner Marans ab, die liebevoll von meinen Silverudds-Hähnen umsorgt werden und aus denen -aufgrund deren Reinerbigkeit- sicher Olivleger und keine Braunleger schlüpfen werden.

 

 


Olivleger (Isbar x Marans)

Meine Olivleger sind Mischungen aus Silverudds-Hahn mit Marans (schwarz-kupfer)-Hennen.  Aus den Eiern der Maranshennen schlüpfen Olivleger F1. Da der Hahn nachgewiesen reinerbig für die grüne Eierschalenfarbe ist, haben alle Nachkommen ein Grüngen der Silverudds und ein Gen für die dunkelbraune Schalenfarbe der Marans. Somit werden alle Hennen einen Olivgrünton legen, es werden keine Braunleger darunter sein.  Meine Olivleger haben eine hervorragende Legeleistung mittel bis großer Eier und erreichen ein Gewicht von ca. 1,7 kg /2,5 kg. Sie können in den Farben blau und schwarz fallen.

Die Eier der Olivleger F1 gebe ich als Bruteier für Olivleger F2 ab. Diese sind dann ebenfalls von Silverudds befruchtet.  

 

 

 

 

 

 

 

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